Ich bin 54.
Vor 5 Jahren verlor ich 52 Kilogramm.
Das war hart, aber ich schaffte es. Mein Körper
sieht besser aus als mit 40.
Ich bin fit.
Ich fühle mich großartig.
Aber mein Hals?
Der sieht aus, als hätte er diese ganze Reise nicht mitgemacht.
Schlaff.
Faltig.
Mit diesem „Turkey Neck"-Ding, wo die Haut einfach hängt.
Und je mehr ich mein Gesicht trainiert habe, je besser mein Körper aussah — desto mehr war mein Hals das Problem.
Jedes Foto von oben?
Nein.
Ausschnitt-Shirts?
Nein.
Spiegel?
Frustration pur.
Also fing ich an, Cremes zu probieren. Halscreme-Spezialist, sagte ich mir.
Das muss es sein.
Creme 1: 45 Euro
Schöne Textur. Riecht gut. Nach 6 Wochen?
Meine Haut war feuchter, ja.
Aber straffer? Nein.
Keine Veränderung bei den Falten.
Creme 2: 67 Euro
TikTok hat mir diese gezeigt.
Viral, gute Reviews.
Ich dachte: "Okay, vielleicht braucht es ein teuereres Produkt." Gekauft.
Nach 2 Monaten: Genauso nutzlos wie die erste.
Nur teurer.
Creme 3: 89 Euro
Retinol, Hyaluronsäure, alle fancy Inhaltsstoffe. Amazon-Bewertung 4.8 Sterne.
Mein Gesicht mochte es.
Mein Hals?
Gar keine Veränderung.
Außerdem wurde meine Haut rot und trocken.
Nie wieder.
Creme 4, 5, 6...
Nach 8 Jahren und vielleicht 15 verschiedenen Cremes kam ich zu einem entschluss:
Es gibt wahrscheinlich wirklich kein Wundermittel.
Meine Freundinnen waren ehrlich:
"Eine OP ist das Einzige, das wirklich hilft, Petra.Alles andere ist Hoffnung."
Eine Halslift-OP kostet 8.000-12.000 Euro.
Ausfallzeit.
Narben.
Risiken.
Ich bin keine Frau, die sich unters Messer legt.
Also resignierte ich.
Ich dachte: "Okay.
Das ist halt mein Leben jetzt.
Rollkragenpullover im Sommer.
Keine Ausschnitte. Punkt."